Paar-Beratung

Lasst in eurem Miteinander Platz, dass der Hauch des Himmels zwischen euch spielen kann. (Khalil Gibran)

Der Mensch ist ein Beziehungswesen.

Beziehung ist das Anliegen nach Freiheit UND nach Bindung.

Beziehung heißt, zwischen diesen beiden Polen zu pulsieren. Niemand hat je behauptet, dass dies einfach sei. Vielmehr ist es immer komplex, zuweilen auch kompliziert.
Der Überlebenstrieb und die Liebe – beides ist existenziell.

Die Liebe ist mehr als ein Gefühl: sie ist die bewusste Entscheidung zur Bindung.

Miteinander, und nicht nebeneinander in Beziehung zu sein, bedeutet auch Reibung: einander wärmen, sich „heiß“ machen, sich gegenseitig energetisch beleben, Seiten gegenseitig auseinander herauslieben.
Es bedeutet aber auch ein „sich abreiben“ aneinander: Die als unangenehm empfundenen Seiten – die eigenen Seiten und die des Partners – kommen zum Vorschein. Alte Wunden, die vielleicht gar nichts mit meinem Gegenüber zu tun haben, werden wieder aufgerissen.

Und hier liegt die Chance, begrenzende und wiederholende, unbewusste Muster aufzulösen, sich selbst und den Partner in einem neuen Licht zu sehen.

In der Paarberatung geht es darum, die Verantwortung für sich selbst als Individuum vertrauensvoll zu übernehmen, und die eigenen Bedürfnisse und Wünsche deutlich zu machen.
Damit echter Kontakt möglich wird, werden die verbindenden und stärkenden Punkte sowie die trennenden und schwächenden angeschaut.

Dies kann die Beziehung enorm stabilisieren, aber auch zu einem Abschied führen. Abschied von alten Beziehungsmustern und -dynamiken – vielleicht auch zum Abschied von dieser Beziehung.

Häufig führt dies, zumindest bei einem der beiden Partner, zu Verlustängsten. In dieser Phase werden wir Sie weiterhin behutsam und stärkend begleiten. Perspektiven können gewechselt werden, und plötzlich zeigen sich neue Wege auf – auch dort wo vorher keine zu sehen waren.
Wagen Sie sich in dieses Abenteuer, einander noch einmal mit anderen Augen zu sehen.
Damit können Sie beide nur dazugewinnen.


Stellen Sie sich der Herausforderung nicht erst dann, wenn es „brennt“!

In der Schule haben wir vieles gelernt – aber nichts über partnerschaftliche Beziehung. Unsere Eltern, unsere Vorbilder, prägten uns, indem sie uns ihre Wahrheiten von Liebe und Partnerschaft vorlebten. Hinzu kommen unsere eigenen Erfahrungen mit der Liebe, die wir unweigerlich im Gepäck in jede weitere Beziehung hineintragen.

Aber wie gelingt nun Liebe?
Was sind meine bewussten und unbewussten Erwartungen?
Wozu sollst Du mir dienen?
Wie können wir miteinander echten Kontakt gestalten und halten?

Sich diese Fragen am Anfang einer Beziehung zu stellen, nachdem die erste aufregende Verliebtheit – die nichts mit Liebe zu tun hat – abgeklungen ist, das wäre der Königsweg!
Es erzeugt weniger Leid mit der herrlichen Leid-enschaft; Zeit und Energie, die Sie für sich nutzen können.

Es kann das größte Geschenk sein, das sie einander für Ihre Beziehung machen können!
Und auch hier gilt: Es darf auch Spaß machen.